⚓️KREUZFAHRTEN REISEBÜRO GRIESHEIM⚓️

Donau Klassiker mit A-ROSA DONNA 

Unsere 7-tägige Donaureise startet planmäßig von Engelhartszell in der Nähe von Passau bei herrlichem Sonnenschein. Die schönsten Städte wie Wien, Bratislava und Budapest entlang der Donau sind die Klassiker einer jeden Donau-Kreuzfahrt. 

137 Gäste waren gebucht, die Schweizer Gäste mussten aufgrund der kurzfristigen Quarantäne-Änderungen leider absagen. Somit waren es am Ende 124 Passagiere unter Corona-Bedingungen. Die 2002 gebaute und 2018 renovierte A-ROSA DONNA hat bei maximaler Auslastung Platz für 206 Gäste. 

Pünktlich um 17 Uhr legte das Flussschiff ab. Kurz darauf kam die erste von vielen Durchsagen, dass der Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist, sobald man sich auf dem Schiff bewegt. Kontaktformulare, Desinfektionsmittelspender, Hände waschen und Abstand halten sind Bestandteil des Hygienekonzepts. Klare und tolle Ansage des Hotelmanagers. Die Crew trägt durchgehend, konsequent und überall Masken. Es bringt natürlich ein hohes Maß an Sicherheit, vor allem für die Angestellten selbst. 

Auch eine coronabedingte Neuerung auf A-ROSA ist ein fester Tisch auf der ganzen Reise. Was zuerst ungewohnt für uns war, funktionierte sehr gut und zwar nicht nur als Notlösung. Für die Auslastung auf unserer Reise bedurfte es keine zwei Essenszeiten. Alle Gerichte, auch das Frühstück, werden serviert. Eierspeisen aller Arte werden à la minute zubereitet. Mittagessen und Abendessen kann man morgens bereits auswählen und auf einer Menükarte ankreuzen. Fisch, Fleisch oder ein vegetarisches Menü. Das Tagesprogramm wird via TV angezeigt oder am Eingang zum Marktrestaurant. 

Punkt 11 Uhr am nächsten Morgen stand unsere Route fest😍. So fest es in diesen Tagen eben geht🦠😷. Nach viele Gerüchten und diversen Facebook-Informationen, die die Reiseroute betrafen, freuen wir uns nun auf 2 Tage in Wien, danach Bratislava, Budapest (Lichterfahrt), Hainburg und das Stift Melk. A-ROSA hat keine Mühen gescheut und trotz widriger Umstände kann alles angefahren werden. Lediglich Budapest darf nicht individuell erkundet werden. 

Die österreichische Hauptstadt empfing uns bei Kaiserwetter☀️☀️☀️. Vom Anleger sind wir direkt zum Wiener Prater mit seinem weltberühmten Riesenrad 🎡. Weiter ging es zum Stephansdom. Hoch oben vom Nordturm hatten wir einen wunderschönen Ausblick. MuseumsQuartier und der Volksgarten Wien mit seinen A-Röschen🌹🌹🌹 rundeten unseren 1. Tag ab🤩. Zurück an Bord gabs klassisches Wiener Backhendl und Kaiserschmarrn mit Schlagobers😋. 

Zweiter Tag in Wien, purer Sonnenschein und Sightseeing-Tour auf Sisis Spuren. Die Big Bus 🚎 Tour bietet zwei tolle Routen mit direktem Ein- und Ausstieg am Schiffsanleger Pier 3. Es ging unter anderem zur ehemaligen Sommerresidenz der Kaiserin Elisabeth mit der wunderschönen Gartenanlage und dem Gloriette-Café auf dem Hügel, von dem wir einen atemberaubenden Blick über Schloss und Park Schönbrunn hatte. Kurzer Stopp im Café Sacher musste sein, natürlich mit Sachertorte😋. Weiter ging es zum Garten des Belvedere mit seinen beiden Schlössern die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Der Wiener Stadtteil Donau-City mit seiner hübschen Skyline war das Ende unserer heutigen Tour. 

Dienstagabend gab’s dann wieder neue Routeninformationen. Wien wurde offiziell zu einem Risikogebiet erklärt und durfte am nächsten Tag von anderen Schiffen schon nicht mehr angelaufen werden. Die Lichterfahrt in Budapest wird es nun leider doch nicht mehr geben, einige Zeit später wurde auch Budapest zum Risikogebiet. Somit wurde der Aufenthalt in Bratislava verlängert und hinzu kamen Hainburg und Dürnstein. Zusätzlich gab es für die Gäste eine exklusive Sonder-Ermäßigung in Höhe von 30% für eine zukünftige A-ROSA Kreuzfahrt. Wir waren ziemlich glücklich, dass wir Wien noch erleben durften. Allerdings war es uns auch bewusst, dass das jederzeit passieren kann. Wer in der jetzigen Zeit reist, muss mit diesen kurzfristigen Änderungen rechnen. 

Am nächsten Morgen war Bratislava unser nächster Halt. Aufgrund des wunderbaren Wetters haben wir uns über den verlängerten Aufenthalt sehr gefreut. Als erstes ging es auf die Pressburg, das Wahrzeichen der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Die imposante Burg war Sitz ungarischer Könige und befindet sich auf einem Felsen 85 Meter über dem linken Ufer der Donau. Von der Terrasse hat man einen einmaligen Blick auf die Stadt. Weiter ging es zur Aussichtsplattform UFO, hoch oben auf dem Brückenpfeiler der Brücke des Slowakischen Nationalaufstandes. Von hier genießt man einen einzigartigen Panoramablick über ganz Bratislava. Auf dem Turm befindet sich ein Restaurant und eine Cocktailbar. Beides hatte so früh am tag leider noch nicht auf😃. Bratislava's historische Altstadt ist zwar recht klein, jedoch wunderschön. Viele der alten Gebäude wurden restauriert und erstrahlen in neuem Glanz. 

Nächster Stopp am Donnerstag Vormittag ist Hainburg an der Donau, zwischen Bratislava und Wien. Sicherlich kein Ersatz für Budapest, aber inmitten einer Pandemie freuen wir uns über all diese Reisemöglichkeiten. A-ROSA macht alles, um den Gästen eine "Schöne Zeit" an Bord zu ermöglichen. Von der Burgruine Heimenburg hat man eine herrliche Aussicht auf das historische Hainburg, die Donau-Auen und Bratislava. 

Nachmittags ging es dann schon weiter. Flusstag, sozusagen😃. Auf dem Sonnendeck kann man sich rundherum verwöhnen und die Seele baumeln lassen. Eine Flussreise ist eine entschleunigende Art zu reisen. Gemächlich ziehen die Panorama-Landschaften mit ihren kleinen Dörfern vorbei. Man ist ist beeindruckt von der schroffen Landschaft der Wachau mit ihren steilen Weinbergen, den kleinen Winzerorten mit bunten Kirchtürmen auf beiden Seiten der Ufer. 

Das idyllische Dürnstein an der Donau mit seiner blau-weißen Stiftskirche ist sicherlich eines der schönsten Orte in der Wachau. A-ROSA machte hier außerplanmäßig am Freitag den ganzen Tag fest. Gott sei Dank😃🙌🏻. Von der Burgruine Dürnstein hat man eine wunderschöne Aussicht über die Wachau mit seinen Weinbergen, Schlössern 🏰 sowie Burgruinen und das romantische Dürnstein. Übrigens, Richard Löwenherz wurde auf dieser Burg von 1192 bis 1193 gefangen gehalten. Am Nachmittag sind wir mit der Wachaubahn auf eine Stippvisite nach Krems an der Donau gefahren. 

Letzter Halt war dann Melk. Vom Anleger sind es nur wenige hundert Meter bis zur kleinen Stadt Melk. Das weltberühmte Benediktinerkloster Stift Melk thront hoch über dem Ort. Nach einem Rundgang durchs Kloster gab es ein Gläschen Grüner Veltliner in der Altstadt von Melk, eine der bekanntesten Rebsorten aus Österreich. Neben dem Wein hat die Wachau aber noch eine weitere regionale Spezialität, die Wachauer Marille. Diese Aprikosensorte profitiert von einem sehr angenehmen Klima in diesem Donau-Tal. Deshalb sind Marilenknödel und ein Marillenschnaps ein absolutes Muss in der Wachau. 

Aufgrund der reduzierten Passagierzahl war der Service am Platz, in der Panoramalounge und auf dem Sonnendeck immer sehr zügig. Spa und Fitness-Studio sind geöffnet, die Sauna ist geschlossen. Die geräumigen Kabinen sind elegant und komfortabel möbliert und alle sind klimatisiert. Auf Deck 2 sind die Kabinen mit französischem Balkon ausgestattet. Das WLAN in unserer Kabine war schwach. Gut, dass man europaweit sein Datenvolumen nutzen kann. 1 Steckdose am Schreibtisch ist für Technikaffine viel zu wenig. Eine zweite Steckdose gab es unten am Kabineneingang, wahrscheinlich eher für das Service-Personal. 

Alle öffentlichen Bereiche werden ständig gereinigt und desinfiziert. Darüberhinaus werden Tische sofort nach verlassen gereinigt. Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen, was den Umgang mit dem Coronavirus angeht. Tatsächlich gelten auf Schiffen längst strengere Standards als bei manchem Tourismusbetrieb an Land. 

Die Corona-Krise hat Kreuzfahrten in aller Welt zum Stillstand gebracht. Angesichts der neuen Quarantäne-Änderungen und Reisewarnungen seitens der Bundesregierung, wird für die Flusskreuzfahrt zunehmend schwieriger. A-ROSA, wie wahrscheinlich alle Reedereien, fahren weiterhin auf Sicht. Das Hygiene- und Sicherheitskonzept an Bord und auf den Ausflügen ist vorbildlich. Auch deshalb freuen wir uns schon auf die nächste Reise mit A-ROSA FLORA im November.


 
 
 
 
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